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Raketen

 

Im Winterquartal haben sich alle Schülerinnen und Schüler der Schule Hermrigen-Merzligen auf unterschiedliche Weise mit dem Thema „Weltall“ befasst. Die Basisstufenkinder begleitete dabei die Geschichte „Urmel fliegt ins All“. Im Werkunterricht sind dazu viele verschiedene Raumfahrzeuge entstanden.

Die Kinder der Mittelstufe haben sich vertieft mit dem Thema „Astronomie – Sonne, Mond und Sterne“ befasst. Für die Kinder waren vor allem die Raumfahrt und die Schwerelosigkeit spannende Unterthemen.

Im Werkunterricht der 5. und 6. Klasse wurden Raketen gebastelt. Im nachfolgenden Text erläutern die Schülerinnen und Schüler selber, wie sie dabei genau vorgegangen sind.

 

 

Raketen bauen

Wir haben im Werkunterricht eine Anleitung und einen Sack mit dem Material bekommen. Wir haben mit dem Spitz angefangen. Danach haben wir den Fallschirm gemacht. Der Fallschirm war sehr knifflig. Wenn man den Stoff nicht gut rein tut brennt der Fallschirm, weil es am obersten Punkt Funken gibt. Anschliessend haben wir uns um das Äussere gekümmert. Wir haben die Flügel angemacht und die Rakete angemalt.

 

 

Funktion der Rakete

Zuerst wird die Rakete auf einen Sockel gestellt. Mit zwei Kabeln wir Strom zum Treibsatz gebracht. Man muss dann beim Stromkasten einen Knopf drücken. Dadurch gibt es einen kleinen Funken und der Treibsatz wird gezündet. Die Rakete fliegt dann los. Sie fliegt bis zu 200 Meter in die Luft. Wenn die den Höhepunkt erreicht hat gibt es einen Knall der den Fallschirm auslöst. Der Fallschirm ist jetzt offen. Sie fliegt dann langsam wieder herunter bis sie den Boden erreicht hat. Es kann passieren, dass der Fallschirm wegen dem Knall Feuer fängt und es Löcher in den Fallschirm gibt. Wenn das passiert, fällt die Rakete schneller runter. Wenn sie nicht beschädigt ist, kann man sie mehrere Male benutzen.

 

Start der Raketen

Wir mussten immer darauf achten einen Sicherheitsabstand zur Startrampe einzuhalten.

Die Startrampe bestand aus einem Stück Holz mit einem Eisenstab im Holz damit man sie drauf stellen kann. Beim ersten mal war es viel zu windig, deshalb sind die Raketen nicht gut gestartet. Wir haben einige male versucht, doch es ging nicht. Nach ca. einer halben Stunde flog die erste Rakete von Lenny und Ryan. Wegen dem Wind flog die Rakete sehr weit und wir mussten sie im Feld suchen gehen.

In der folgenden Woche hatten wir mehr Glück. Wir konnten alle Raketen starten. Ein paar hatten kleine Schäden, aber die meisten waren schon wieder startklar fürs nächste Mal.